BitFummler – Bit- äh – Was?

Eigenlob stinkt! Das sehe ich auch so. Ist in diesem Fall aber nicht schlimm, denn mangels browserbasierter Geruchs-Unterstützung gibt es keine Belastung für die Leser ;-) Also, worum geht’s?

Schon vor langer Zeit litt ich unter meinen unzureichenden Kopfrechnungskünsten – und sie sind im Laufe der Jahre definitiv nicht besser geworden. Somit begann ich ein kleines Tool zu „schnitzen“, das mir die Umrechnung von Dez nach Hex und diversen anderen Zahlensystemen erleichtert. (Anmerkung: Wem hier das Bonmot „A fool with a tool is still a fool“ in den Sinn kommt – das ist nicht von der Hand zu weisen :-D )

Sukzessive kamen weitere Funktionen dazu, manche auf Anregung der zunehmenden User-Gemeinde, wie

  • Setzen/Löschen/Invertieren von Bits/Bytes/Words
  • Spiegeln
  • Rotate (Left/Right mit und ohne Wrap)
  • ASCII-Eingabe/_Darstellung
  • Signed/Unsigned
  • ein einfacher C-Code Parser (schlicht von der Neugier getrieben, so was mal mit Lex/Yacc zu implementieren)
  • die Anzeige von Windows-Fehlercodes o.ä. in Textform (das macht man inzwischen allerdings schneller mittels Suchmaschine – wie gesagt, der BitFummler hat schon einige Jahre auf dem virtuellen Silberrücken).
    Manchmal ist es auch hilfreich, das einem Wert zugeordnete #define anzuzeigen – ein simpler C-Header-Parser macht’s möglich.
  • Darstellung des 32-Bit-Wertes als Bitfeld – frei konfigurierbar
  • u.v.m.

Den BitFummler gibt’s zum Download bei heise.de.

Viel Spaß beim – äh – Ausprobieren. Bugreports und Featurerequests sind natürlich gerne willkommen.

Jürgen Welzenbach

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Autor

  • Jürgen Welzenbach

    Jürgen hat nach seinem Elektrotechnikstudium in Erlangen seine Diplomarbeit in Kooperation mit einem Hersteller von ophthalmologischen Geräten und der Universitätsaugenklinik durchgeführt. In zwei Erlanger Unternehmen fand er zur Embedded Software und hat vor allem HMIs für Baumaschinen und Laboranalysegeräte entwickelt.

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