Unser Production Hub in Erlangen wächst und zwar bereits zum zweiten Mal. Die Produktionsfläche haben wir noch einmal deutlich vergrößert. Was als kleine In-House-Fertigung neben unserem Entwicklungsbüro begann, ist mittlerweile ein fester Bestandteil dessen, was wir für unsere Kunden leisten. Grund genug, einen Blick zurückzuwerfen und natürlich auch nach vorne.
Wie aus einer Kundenanfrage ein neuer Geschäftsbereich entstand
Am Anfang stand keine große Strategie, sondern eine konkrete Anfrage: Ein Kunde bat uns, die Fertigung für sein Medizinprodukt zu übernehmen. Er suchte einen Partner, dem er vertrauen konnte und nicht einfach nur einen Lohnfertiger.
Zunächst waren wir zurückhaltend. Schließlich gibt es bereits genügend Dienstleister, die reine Fertigungsleistungen anbieten. Doch Medizinprodukte sind selten Standardware: Sie sind komplex, unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen und gerade in der Anlaufphase sind die Stückzahlen oft noch überschaubar.
Für genau diese Situation braucht es einen Fertigungspartner mit starkem technischen Background, der den Design Transfer sauber durchführt und das Produkt über die gesamte Anlaufphase hinweg zuverlässig betreut. Für den Kunden bedeutet das ein schnelleres Time-to-Market bei gleichzeitiger Sicherheit, dass Qualität und Regulatorik stimmen.
Vom Einzelfall zum festen Angebot
Aus diesem ersten Projekt ist inzwischen deutlich mehr geworden. Immer mehr Kunden nehmen unsere Fertigungsdienstleistung im Production Hub in Anspruch - vom Design Transfer bis zur Serienfertigung. Diese Entwicklung freut uns sehr, denn sie zeigt: Der Ansatz, Entwicklung und Fertigung eng zu verzahnen, trifft einen echten Bedarf im Markt.
Mit der wachsenden Zahl an Projekten sind auch unsere Kapazitäten an ihre Grenzen gestoßen. Die logische Konsequenz: mehr Platz. Wir haben unsere Produktionsräume nun bereits zum zweiten Mal erweitert und die Fläche in etwa verdoppelt. Mehr Produkte brauchen eben mehr Raum für Maschinen, für Prozesse und für die Menschen, die sie betreuen.
Und wir sind noch lange nicht am Ende: In unserer Pipeline stehen bereits weitere Projekte, auf die wir uns sehr freuen.
Warum In-House-Produktion in der Medizintechnik gerade jetzt zählt
Die Erweiterung ist mehr als nur mehr Quadratmeter. Sie steht auch für eine Fertigungsphilosophie, von der unsere Kunden konkret profitieren:
- Nähe zur Fertigung: Fertigung in Erlangen statt am anderen Ende der Welt reduziert die Abhängigkeit von weit entfernten Produktionsstandorten spürbar.
- Kontrolle über geistiges Eigentum: Entwicklung und Fertigung liegen in einer Hand. Know-how und Konstruktionsdaten bleiben dort, wo sie hingehören.
- Kurze Wege: Engineering und Produktion arbeiten eng zusammen. Das reduziert Abstimmungsaufwand, beschleunigt Entscheidungen und sorgt für hohe Prozesssicherheit.
- Direkter Draht zu unseren Ingenieuren: Fragen zu Design, Fertigbarkeit oder Änderungen lassen sich direkt mit den Ingenieuren klären, die das Produkt entwickelt haben, ohne Umwege über mehrere Schnittstellen.
- Einhaltung der Normen und Standards: Die Fertigung erfolgt unter denselben regulatorischen Maßstäben, unter denen auch entwickelt wird. Ein Vorteil gerade mit Blick auf MDR und ISO 13485.
- Zuverlässigkeit: Unsere Kunden können sich darauf verlassen, dass wir ihre Produkte mit derselben Sorgfalt fertigen, mit der wir sie entwickeln. Qualität, Transparenz und Verlässlichkeit stehen dabei an erster Stelle.
Vom Prototyp zur Serienfertigung ohne Reibungsverluste
Gerade in der Medizintechnik ist der Schritt von der Entwicklung in die Fertigung oft eine der kritischsten Phasen eines Projekts. Ein funktionierender Prototyp allein reicht nicht aus. Prozesse müssen definiert, Dokumentationen überführt, Lieferketten aufgebaut und Fertigungsabläufe etabliert werden, ohne dabei Qualität, Sicherheit oder regulatorische Anforderungen aus den Augen zu verlieren.
Genau an dieser Stelle spielt unser Production Hub seine Stärken aus. Da Entwicklung, Regulatory Affairs und Fertigung bei uns eng zusammenarbeiten, können wir den Design Transfer effizient begleiten und typische Schnittstellenverluste vermeiden. Fragen zur Konstruktion, Software oder technischen Dokumentation lassen sich direkt mit den Teams klären, die das Produkt entwickelt haben.
Für unsere Kunden bedeutet das kürzere Abstimmungswege, eine höhere Prozesssicherheit und einen deutlich einfacheren Übergang von der Entwicklung in die Produktion.

Fazit: Mehr Kapazität für unsere Kunden
Dass wir unsere Produktion nun zum zweiten Mal erweitern, ist für uns vor allem eines: eine Bestätigung dafür, dass Kunden einen Fertigungspartner schätzen, der Entwicklung und Produktion nicht trennt, sondern zusammendenkt.
Gleichzeitig blicken wir mit großer Vorfreude nach vorne. Aktuell arbeiten wir bereits an mehreren spannenden neuen Projekten, die in den kommenden Monaten und Jahren unseren Production Hub durchlaufen werden. Die Erweiterung unserer Fertigung schafft dafür die notwendigen Kapazitäten und bildet die Grundlage für den nächsten Wachstumsschritt.
Viele dieser Projekte werden wir in Zukunft sicherlich auch hier vorstellen. Wir sind gespannt, welche innovativen Medizinprodukte gemeinsam mit unseren Kunden entstehen werden und wohin uns dieser Weg noch führt.
Bleiben Sie dran. Wir haben das Gefühl, dass die spannendsten Kapitel unseres Production Hubs noch vor uns liegen.
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